Die Peitsche knallt ordentlich, in CLUB NOIR, dem neusten Werk von MASTER COSTELLO. Der Meister hat für diese Ausgabe neben Lilith auch Sabine S. verpflichten können, die schon in ZOPE SOPHIE ihre masochistische Leidenschaft zum Ausdruck bringen konnte. Die akribische Auswahl von Akteurinnen macht zum Großteil den Erfolg dieses Labels aus, denn Costello dreht generell nur mit authentischen, masochistisch veranlagten Darstellerinnen. Dadurch wirkt CLUB NOIR trotz der teilweise unglaublichen Härte und sadistischen Methoden durchaus auch erotisch. Es ist schon eine Kunst, die beiden Komponenten harmonisch zu verbinden, was Costello in CLUB NOIR wieder einmal perfekt gelang. Durch das authentische Wirken der Darstellerinnen und eine brillante Kameraführung ist dieses Werk nicht nur für eingefleischte Costello-Fans empfehlenswert, sondern dürfte auch das Interesse von Neugierigen wecken... (Die Red.)
Allgemeines:
Master Costello, einer der Meister des Genres BDSM, demonstriert seine Quälereien in Perfektion. Im Gegensatz zu sogenannten FEM-DOM Filmen wie
STELLA CRUELLA oder
SM STUDIO BERLIN, in welchen immer eine Herrin den dominanten Part übernimmt, ist hier Master Costello federführend. Gekonnt führt er seine devoten Sklavinnen unter dem Einsatz von Werkzeugen wie Peitsche, heißem Wachs, Wäscheklammern, Pratsche, Gewichten usw. nicht nur in die Welt der sexuellen Lust durch Schmerz, sondern auch in die Welt der bedingungslosen Demut ein. Dabei geht es in seinen Filmen nicht um Brutalität, sondern darum, die Umsetzung von sexuellen Phantasien in Ausnahmesituationen gekonnt zu inszenieren. Master Costello distanziert sich ausdrücklich von jeglicher Form nicht einvernehmlichen sexuellen Zwangs, oder körperlicher und seelischer Gewaltanwendung. Seine Modelle sind alles Amateurinnen, die teils aus Neugier, teils aus echter Veranlagung in seinen Filmen den devoten Part übernehmen. Dadurch sind seine Werke absolut glaubhaft und verfügen über ein Höchstmass an Niveau in diesem Genre.